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31.10.2011- Fundkater in Nordenham
Ich habe mit dem Züchter des in Brake gefundenen Bourke-Sittichs telefoniert. Seine Daten habe ich von der Ringstelle erhalten. Leider hat er seine Zucht schon vor mehreren Jahren aufgegeben und keine Zuchtbücher mehr. So erfahren wir auch nicht, wer der Besitzer des Vogels war. In der Fulda Strasse in Nordenham habe ich mir den Kater angesehen,d er dort vor ein paar Tagen zugelaufen ist. Es handelt sich um ein getigertes Tier, leider nicht kastriert und scheinbar krank. Das Tier muss dringend zum Tierarzt. Die Besitzerin des am 28.10. überfahrenen Katers, den ich mir beim Bauhof angesehen hatte, rief an. Sie bedankte sich dafür, dass ich ihren Mann an seiner Arbeitsstelle angerufen habe und der Kater übers Wochenende nicht im Kadavercontainer liegen musste. Eine Frau rief mich wegen der Fundkatze in Kleinensiel an. Leider bin ich in der Sache noch nicht weitergekommen.
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30.10.2011- es war relativ ruhig
Ich habe mit der Frau gesprochen, der wahrscheinlich die Fundkatze aus Kleinensiel gehört bzw. gehört hat. Demnach wäre es ein Kater, den sie seit Sommer nach Roddens vermittelt hat. Sie fragt beim neuen Besitzer nach, ob das Tier überhaupt noch da ist und meldet sich dann bei mir. Wir haben einen netten Gästebucheintrag, über den ich mich sehr gefreut habe. In der Fuldastrasse in Nordenham ist seit 4-5 Tagen eine getigerte Katze oder Kater zugelaufen. Ich sehe mir das Tier morgen abend an.
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28.10.2011- der Ovelgönne - Stadland Labrador
Am Vormittag habe ich mir beim Bauhof in Nordenham einen toten Kater angesehen. Das Tier war gechipt und bei Tasso registriert. Tasso konnte den Halter jedoch nicht erreichen. Ich bin zu der angegebenen Adresse gefahren, habe jedoch auch niemanden angetroffen. Eine Nachbarin hatte die Telefonnummer von der Arbeitsstelle des Halters, so konnte ich ihn informieren. Es war nämlich bereits 11.30 Uhr und der Bauhof schließt um 12.00 Uhr. Am Vormittag rief ein Mann aus Kötermoor an. Er fragte, ob es sein kann, dass der Labrador, der am 18.10. in Ovelgönne zugelaufen ist, wieder entlaufen sei - dann würde der nämlich gerade durch seinen Garten laufen. Ein Anruf beim Finder bestätigte: Der Hund ist unterwegs. Daraufhin habe ich die Gemeinde Stadland unterrichtet. Die Mitarbeiter des Bauhofs sind losgefahren, um den Hund wieder einzufangen. Heute mittag hat sich endlich - nach 10 Tagen - der Besitzer des Hundes bei der Gemeinde Ovelgönne gemeldet! Da haben die vielen Berichte in den Zeitungen ja scheinbar etwas genützt. Der Halter kommt aus der Gemeinde Stadland. Ich habe Antwort vom Tierschutzverein bekommen. Man wird sich mit der Finderin der zugelaufenen Katze in Eckwarden in Verbindung setzten. Unser Mitglied Marie meldete eine getigerte, tätowierte Fundkatze in Kleinensiel. Leider ist das Tier nicht registriert. Mit dem tätowierenden Tierarzt telefoniere ich morgen. Wie Dr. Gäßlein mir geschrieben hat, handelte es sich bei dem verstorbenen Fundvogel aus Brake nicht um einen Pennant.- sondern um einen Bourke-Sittich. Wegen der Ringnummer werde ich die Ringstelle anschreiben. Und nun noch liebe Grüße an Katrin aus Großenmeer!
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27.10.2011- freu dich bloß nicht zu früh....
Heute ist mein freier Tag. Ich habe mir vorgenommen, es mir richtig gutgehen zu lassen. Die ganze Woche habe ich mich schon drauf gefreut.
Heute früh um 8:00 Uhr kam ein Anruf aus einer Arztpraxis aus Nordenham. Ein Kater kam in die Praxis spaziert und wollte nicht wieder gehen. Schnell wurde Futter besorgt, was natürlich nicht dazu beitrug, die Meinung des Katers zu ändern.... Der Kater war mir bekannt. Es handelte sich um "Sammy", der gerne ein wenig herumstromert. Er wohnt in der `Grüne Strasse' und war somit gar nicht weit von Zuhause entfernt. Sein Besitzer hat ihn abgeholt. Die Sprechstundenhilfe hatte zuvor mit Herrn Kraft telefoniert, der ihr meine Telefonnummer gab. Sie erzählte mir eine Geschichte, die sie von Herrn Kraft erfahren hatte: von einem Kater, der aus dem Tierheim heraus vermittelt worden war. Nachdem sich Nachwuchs in der Familie eingestellt hatte, urinierte das Tier überall hin und wurde dann einfach ausgesetzt.... Gibt`s ja wohl nicht.... Das Foto der vermissten Katze "Lilly" aus Burhave ist angekommen und auch das vom vermissten Kater "Felix" aus Popkenhöge. Mit der Produktionsfirma aus Hannover habe ich telefoniert. Die Frau findet unseren Verein, auch weil er einzigartig in Niedersachsen ist, wirklich klasse. Weil wir aber natürlich nie wissen können, an welchen Tagen wir uns Fundtiere ansehen, ob also wirklich etwas zum filmen da ist, wird daraus wohl - wieder mal- nichts werden. Unsere Arbeit ist das Tier und das läuft nun mal nicht auf Bestellung zu oder weg. In der Stieglitzstrasse in Brake saß ein Pennantsittich auf einem Busch. Er machte einen geschwächten Eindruck, wie mir die Anruferin mitteilte. Ich bin sofort hingefahren, jedoch kam ein paar Minuten vor mir ein Angestellter der Stadt Brake zufällig vorbei, hat das Tier eingefangen und in die Praxis Dr. Gäßlein gebracht. Wie ich erfuhr, ist das Tier in der Praxis verstorben. Der Vogel trug einen Ring. Sobald ich die Nummer habe, versuche ich, den Besitzer zu ermitteln. Seit 14:00Uhr lief ein Labrador-Rüde in Kleinensiel herum. Auf dem Weg dorthin habe ich mich mit der Gemeinde Stadland in Verbindung gesetzt. Um 16:00 Uhr habe ich mir das Tier angesehen. Der Hund war gechipt und trug ein rotes Halsband ohne Steuermarke. Zuerst habe ich bei Tasso und dem Deutschen Haustierregister angerufen. Leider war der Hund nicht registriert. Dann habe ich mich bei den Polizeistationen Nordenham und Brake gemeldet. Dort lag keine Vermisstenmeldung vor. Auch bei Dr. Gäßlein hatte sich noch kein Besitzer gemeldet. Zwecks Unterbringung habe ich mich noch einmal mit der Gemeinde Stadland in Verbindung gesetzt. Herr Miek hat den Bauhof informiert, der den Hund abholen sollte. Dann fiel mir ein, dass ich mir im letzten Jahr auch schon einen zugelaufenen Labrador in Kleinensiel angesehen habe. Den Tierhalter habe ich angerufen. Dessen Hund war zu Hause, er konnte mir jedoch sagen, dass sein Nachbar auch einen solchen Hund besitzt. Und dieser war es dann auch! Zuerst traf der Bauhofmitarbeiter ein, kurze Zeit später die Besitzerin. Sie stieg aus dem Auto, nahm dem Finder den Hund ab, trug das Tier mehr oder weniger ins Auto, winkte uns zu und rief "schönen Dank noch mal" und wollte einsteigen. "Moment, mit einem `schönen Dank` ist es nicht getan!" sagte ich.
Sie kam zu mir und dem Bauhofmitarbeiter und sah uns verständnislos an. Ich erklärte ihr, dass ein Chip registriert werden muss und wie man das macht. Und der Herr vom Bauhof erklärte ihr, dass sie noch eine Rechnung für den Einsatz bekommt, der ja - wäre das Tier registriert gewesen (oder hätte eine Steuermarke getragen) unnötig gewesen wäre. Wir können ja leider keine Rechnung schicken... Aber sie hätte ruhig mal fragen können, ob wir Unkosten gehabt haben, oder? Ich habe dann bei den Polizeistationen Nordenham und Brake Bescheid gesagt, ebenso bei Dr. Gäßlein. Und ich habe mit der Frau telefoniert, der im April in Tossens die Katze zugelaufen ist, die seit Sommer in Eckwarden herumstromert (siehe gestriger Eintrag). Sie sagte zu mir, dass sie das Tier damals im April nicht aufgenommen hätte. Ich gebe das so an den Tierschutzverein weiter. Ein paar E-mails habe ich heute an das Veterinäramt geschickt und gleich schicke ich noch eine an Herrn Miek. Und ich habe noch einmal in Jade angerufen weil noch das Foto des vermissten Katers "Flummi" fehlt.
Das war mein freier Tag. Es ist jetzt 22.15 Uhr.
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26.10.2011- zwei vermisste und drei zugelaufene Katzen
In Burhave wird seit dem 21.10. eine sechs Monate alte Katze vermisst. "Lilly" ist weiß, die rechte Gesichtshälfte und der halbe Schwanz sind grau-getigert. Wie mir die Besitzerin mitteilte, ist die Katze in der letzten Woche unüblicherweise immer erst gegen 21:00 Uhr nach Hause gekommen. Sie befürchtet, dass das Tier einfach von Urlaubern mitgenommen wurde. Leider ist "Lilly" nicht gekennzeichnet. Eine Produktionsfirma aus Hannover produziert für den NDR den "Tag der Norddeutschen". Sie würden gerne mehr über den Tagesablauf innerhalb des Vereins erfahren. Ich rufe dort morgen mal an. In Brake wird seit dem 24.10. die getigerte Katze "Mausi" vermisst. Das Tier war krank, litt unter Durchfall und als die Besitzerin mit ihr zum Tierarzt wollte, kam "Lilly" nicht nach Hause. Leider ist sie nicht gekennzeichnet. In Eckwarden habe ich mir heute drei Fundkatzen bzw. Kater angesehen. Bei einem der Tiere handelt es sich um eine getigerte Katze mit weißen Abzeichen, die bereits im April in Tossens zugelaufen war und seit Sommer in Eckwarden stromert. Auf der homepage des Tierschutzvereins wird das Tier als "dreifarbig-getigert" bezeichnet- ist sie aber nicht. Das Tier ist inzwischen kastriert und tätowiert, beim Tierarzt als "Fundtier Tierschutzverein"geführt. Ob sich die damalige Finderin, Frau Anika G. aus Tossens weiterhin um das Tier gekümmert hat oder ob es neu vermittelt wurde, ist mir nicht bekannt. Viel mehr interessiert mich, wem das Tier vor April 2011 gehört hat. Ich werde mich morgen mit der ehemaligen Finderin, dem Tierschutzverein und der Gemeinde in Verbindung setzen. Desweiteren ist in Eckwarden im Sommer ein weiß-graugetigerter Kater zugelaufen. Das Tier ist sehr zutraulich, ist nicht kastriert und hat keine Kennzeichnung. Auffällig ist sein Fleck auf der Nase. Bei dem dritten Tier handelt es sich um einen mausgrauen Kater mit weißen Abzeichen. Auch er war nicht kastriert als er im November 2010 auf den Hof kam. Alle drei Tiere sind sehr zutraulich.
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Da bin ich aber platt...
ein Tierheimleiter, der bei jeder Gelegenheit über Leute wettert und schimpft, die ihre Tiere aussetzen (und in seinen Augen ist so ziemlich jedes Fundtier ausgesetzt und diese Leute alle Verbrecher...) - der geht hin und setzt einen Kater irgendwo in die Landschaft!
Und nennt das dann "Auswildern"! Laut Duden bedeutet Auswildern folgendes: >Wild, das längere Zeit in Gefangenschaft gehalten oder in Gefangenschaft aufgezogen worden ist, in die freie Wildbahn entlassen.< Was der Tierheimleiter, der nebenbei noch Jäger ist, doch wohl wissen sollte. Der arme Kater, der von Hand zu Hand wanderte und seelisch so sehr litt, dass er das einzige Mittel gewählt hat, das Katzen nun mal haben, um ihre Not deutlich zu machen - dieser Kater ist kein Wildtier! So sehr dieser.... Mensch das auch beschönigen mag: Er hat sich des Aussetzens schuldig gemacht. Nichts sonst. Und hätte er bei der Weitervermittlung mehr Mühe und Verständnis walten lassen und das Tier z.B. nur an eine alleinstehende ältere Dame vermittelt - wer weiß? Möglicherweise wäre der Kater glücklich geworden. Er hätte es verdient. Und vielleicht hat er ja jetzt sein Zuhause gefunden - bei den Findern in Butterburg. Zornig, traurig, ratlos Silvia
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25.10.2011-
Nachdem ich mit Herrn Miek geprochen habe, sehe ich von einer Rechnung an den Ex-Mann ab (siehe gestriger Tagebucheintrag), denn die Rechnung landet wahrscheinlich sowieso im Müll. Um so was dann weiter zu verfolgen, ist mir meine Zeit zu schade.
Das Veterinäramt wird von Herrn Miek informiert, weil der Mann neben allem anderen auch gegen das Tierschutzgesetzt verstoßen hat. Der in Butterburg zugelaufene Kater wurde von der ehemaligen Besitzerin wegen ihres Umzugs nach Delmenhorst ins Tierheim gegeben. Von dort aus wurde er vermittelt. Die neuen Besitzer bekamen Nachwuchs, daraufhin urinierte der Kater auf die Möbel. Ich denke, ihm fehlte Aufmerksamkeit. Das Tier wurde an das Tierheim zurück gegeben und neu vermittelt. Auch in der neuen Familie klappte es nicht. Der Kater urinierte sogar oben auf die Schränke - und wurde wieder ins Tierheim gebracht. Wieder wurde er vermittelt und das Ganze wiederholte sich. Zurück im Tierheim urinierte er auf die Kratzbäume. 'Unvermittelbar' lautete das Urteil. Wie Herr Kraft mir heute Vormittag mitteilte, wurde der Kater in der Nähe eines Hofes in Butterburg 'ausgewildert`... Ob das die richtige Vorgehensweise ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Denn genau das machen ja viele Tierhalter - auswildern... ist eine nette Umschreibung für 'aussetzen'. Auf der B 212 in Höhe der Abfahrt Wesertunnel liegt eine tote rot-weiße Katze oder Kater.Dort kann ich nicht anhalten.
Der Fundkater aus Butterburg darf bei der Finderfamilie bleiben. Ich hoffe, für immer. Eine Frau aus Eckwarden meldete mir einen tätowierten Fundkater, der seit dem Sommer, zuerst sehr scheu, nun zahmer, dort herumläuft. Es scheint jedoch nicht das einzige Fundtier auf dem Hof zu sein. Morgen nachmittag sehe ich mir den Kater, und evtl. auch weitere Fundtiere, an.
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24.10.2011- Eigentlich müsste ich schon einiges gewohnt sein...
Wenn ich abends das Tagebuch schreibe, schweifen meine Gedanken manchmal an den Anfang des Tiersuchdienstes zurück. Oft fällt mir dann der Text eines Liedes von Reinhard Mey ein: "Keine ruhige Minute ist seit dem mehr für mich drin. Und das geht so, wie ich vermute, bis ich hundert Jahre bin."
Wie wird es wohl werden? Hundert Jahre...Schwierigkeiten beim Bücken, um den Chip auszulesen? Und wie komme ich hin zu den Hilfesuchenden? Vielleicht mit einem Rollator? Naja, ist ja noch Zeit bis dahin...;-) Hier und heute bin ich ja noch fit, deshalb nun das Neueste vom Tage: Die Besitzerin des am 17.10. in Esenshamm-Butterburg zugelaufenen Katers ist nach Delmenhorst verzogen. Ich habe mit dem Vater der Frau telefoniert, er gab mir die Auskunft, dass der Kater ins Tierheim abgegeben wurde. Herr Kraft sieht in seinen Unterlagen nach. Der Mann aus Boitwarden, der mir eine zugelaufene Katze mit Welpen gemeldet hatte, rief noch einmal an. Ein Bild des Muttertieres wird er mir schicken, vielleicht ist es bei uns vermisst gemeldet. Ich habe ihm die Telefonnummer des Tierschutzvereins gegeben mit der Bitte, sich auch dort zu melden. Eigentlich wollte ich mir gerne ansehen, wo und wie der Boxer lebt, der von seiner Besitzerin bei Rewe in Nordenham vergessen wurde. Leider hat mich die Frau nicht in die Wohnung gelassen, da sie, so sagte sie mir, gerade Besuch hatte. Vor der Tür habe ich ihr noch einmal nahegelegt, das Tier chippen zu lassen und eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. An ihrer Stelle hätte ich das bereits heute Vormittag in Angriff genommen, aber da sie noch nicht einmal wusste, zu welchem Tierarzt sie gehen soll, scheint sie es damit nicht sonderlich eilig zu haben.
Wie gesagt, ich konnte von der Wohnung nur den Flur sehen... Dabei kam mir der Gedanke - auch ich müsste dringend mal saubermachen. Der Finder des am 06.10 zugeflogenen Wellensittichs in Berne, hat sich gemeldet. Er konnte den Besitzer des Vogels in der Nachbarschaft ermitteln. Dieser möchte das Tier jedoch nicht zurück. Nun sucht der Finder jemanden, der es aufnimmt. Herr Kraft hat sich wegen des Fundkaters in Butterburg gemeldet, während ich bei der Arbeit war. Mit der Suche in seinen Unterlagen nach dem Besitzer des Fundkaters, hatte er Erfolg. Allerdings gibt es da wohl ein paar Probleme. Ich werde morgen noch einmal mit Herrn Kraft telefonieren. Gestern, spät am Abend, bekam ich noch eine Fundmeldung per E-mail. In Atens war ein roter Kater zugelaufen. Glücklicherweise kam heute die Entwarnung: Das Tier ist neu in die Nachbarschaft gezogen. Und nun noch etwas Erfreuliches: Die Besitzerin der schwarz-weißen Katze die am 12. 10. in Rodenkirchen zugelaufen war, hat sich gemeldet. Sie ist sehr glücklich, dass das 15 Jahre alte Tier lebt und ich ihr sagen konnte, dass es sich bei Frau Dr. Gäßlein in der Praxis befindet. Und nun noch etwas Unerfreuliches: Zugelaufen war die Katze am 12.10. in ihrem alten Zuhause nur ein paar hundert Meter entfernt beim Ex-Mann der Besitzerin. Der kennt das Tier natürlich denn es hat ihm schließlich mal gehört. Am 18.10. hat er es uns als Fundtier gemeldet und bis zum 21.10. nicht gefüttert. Als Ausgleich dafür: Da der Ex-Mann, dem das Tier vorher gehörte, mir wissentlich das Tier als Fundtier untergeschoben hat, bekommt er eine Rechnung und ich werde die Sache dem Ordnungsamt der Gemeinde Stadland und auch dem Veterinäramt melden. Es ist gemein, ein Tier so leiden zu lassen. Und es ist gemein, den Tiersuchdienst dafür auszunutzen, der Ex-Frau eins auszuwischen.
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22.10.2011- der vergessene Hund
Vormittags habe ich mir den mir gestern gemeldeten, tätowierten Kater angesehen. Zugelaufen ist er in Esenshamm-Butterburg. Das Tier ist tätowiert und gechipt. Registriert ist jedoch nur die Täto. Von Tasso erfuhr ich den Namen, die Adresse und die Telefonnummer der Halterin. Die Telefonnummer ist nicht vergeben und an der angegebenen Adresse habe ich niemanden erreicht. Die Wohnung scheint leer zu stehen. Am Montag werde ich versuchen, über das Einwohnermeldeamt an die Adresse der Halterin zu kommen. Danach bin ich zur Arbeit gefahren. Nachdem ich gegen 20.15 Uhr zu Hause war, sind Jörg und ich noch mit unserem Hund spazieren gegangen und haben noch etwas eingekauft. Um 22.10 Uhr, ich hatte es mir gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht, klingelte das Telefon: "Schläfst du schon?", wollte Andreas, von der Polizei Nordenham, wissen. "Wenn ich schlafen würde", antwortete ich, "würde ich jetzt nicht mit dir telefonieren." Ein Hund sei vor REWE angebunden, erzählte er mir, und ob ich helfen könnte. Was für eine Frage... Was ich dann erlebte, machte mich völlig fassungslos: Ich bin sofort zu REWE gefahren. Dort standen mindestens 10 Menschen um ein Häuflein Hund, der völlig verängstigt angebunden an der Hauswand von REWE hockte. Ein Mann hatte dem Hund eine Isodecke umgelegt denn es war echt kalt.
Der Hund hatte sein Bein zweimal mit der Leine umwickelt, dadurch hatte sich der Würger, den er trug, eng um seinen Hals geschnürt, sodass er den Kopf nicht mehr heben und sich kaum bewegen konnte und wohl auch nicht mochte. Das Weiße im Auge war rot. Der Rüde trug außerdem ein breites, schwarzes Halsband mit Nieten. Seine Leine hatte er versucht, durch zu beißen. Er hatte keinen Chip, keine Tätowierung, aber eine Hundemarke der Stadt Nordenham! Glücklicherweise ließ sich das Häuflein Elend von mir anfassen, so konnte ich den armen Hund befreien. Der war richtig froh. Ich habe die Polizei angerufen. Über die Steuermarke konnten sie die Besitzerin ermitteln, die in der Bahnhofstrasse wohnt. Die Telefonnummer der Frau ließ sich allerdings nicht herausfinden, darum sind die Beamten hingefahren.... ...und kamen mit einer völlig aufgelösten Besitzerin zurück. Die Frau hatte bei Rewe eingekauft und eine Freundin getroffen. Man kam so ins Gespräch und bestellte sich ein Taxi. Zuhause angekommen, fiel ihr gar nicht auf, dass der Hund fehlte - denn normalerweise schläft er um die Uhrzeit im Kinderzimmer. Als dann die Polizei vor der Tür stand, machte es, so sagte sie "Klick im Kopf". "Felix" wurde schlichtweg vergessen! Nachdem ich der Frau erklärt habe, dass der Würger Tierquälerei sei, hat sie ihn mir überlassen. Dass es Pflicht ist, den Hund zu chippen und zu registrieren, habe ich ihr auch erzählt. Und als sie meine Frage nach einer Hundehaftpflicht verneinte, habe ich sie auch darüber aufgeklärt. Sie erzählte mir, dass sie drei Kinder hat, ihr Mann auf Montage sei und der Hund während der Zeit auf sie aufpasst. Und da ist mir echt der Kragen geplatzt! "Umgekehrt hätten sie das auch tun sollen!" habe ich ihr ziemlich laut zu verstehen gegeben. Ich werde am Montag Vormittag noch einmal zu ihr nach Hause fahren, alles noch einmal in Ruhe erklären - und auch nachsehen, wo und wie der Hund lebt. Ich bin echt fassungslos!
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21.10.2011- "Elli" gefunden, Fundkatze in Rodenkirchen und vieles mehr
Ich war gerade bei der Arbeit, als um 11 Uhr mein Handy klingelte. Die Katze aus Rodenkirchen, die ich mir bereits zweimal ansehen wollte, wurde eingefangen. Geduldig hatte der Finder das Tier angelockt und in eine Kiste gesperrt. Um 14 Uhr bin ich hingefahren. Es stellte sich heraus, dass die Katze nicht etwa, wie ich zuerst vermutete, total scheu sondern sehr lieb und verschmust ist. Leider musste sie sich noch ein wenig gedulden denn, nachdem ich am Vormittag bereits alles Nötige mit Herrn Miek von der Gemeinde Stadland besprochen hatte, musste ich noch in Brake bei Frau Dr. Gäßlein anrufen. Glücklicherweise fand sie noch ein freies Plätzchen für das Tier aber ich glaube, ihre Aufnahmekapazitäten sind nun auch erschöpft. Kein Wunder, bei der Menge an Fundkatzen in diesem Jahr. Die Praxis hat erst um 17 Uhr geöffnet und ich musste sowieso zuerst einmal nach Hause. Auch die eigenen Tiere wollen versorgt werden. Das hieß für die Katze - weiter warten. Zuhause habe ich meine Nachrichten auf dem Anrufbeantworter abgehört: Ein Mann aus Brake wollte etwas bzgl. Fundkatzenwelpen wissen. Ich habe ihn telefonisch nicht erreicht und werde es morgen noch einmal versuchen. Einer Frau aus Abbehausen ist eine schwarze, tätowierte Katze zugelaufen. Auf unserer Internetseite glaubt sie, die Katze "Elli" erkannt zu haben, die seit Juni in Nordenham vermisst wird. Die Finderin des zugelaufenen Katers in Kötermoor hat angerufen. Sie musste den heutigen Termin absagen. Wir bleiben aber in Kontakt. In der Sache mit der Fundkatze an der Tankstelle in Barghorn bin ich noch nicht weitergekommen. Auch heute konnte ich telefonisch niemanden erreichen. Gegen 16.30 Uhr bin ich nach Abbehausen gefahren um mir die dort zugelaufene Katze anzusehen. Nach Überprüfung der schlecht lesbaren Tätowierung stellte ich fest, dass es sich tatsächlich um die vermisste "Elli" handelt. Die Finderin war ein wenig traurig denn sie wollte das Tier gerne behalten. Aus diesem Grund rechne ich ihr hoch an, dass sie sich trotzdem bei uns gemeldet hat! Nach einem Anruf bei der erleichterten Besitzerin durfte ich einer ebenso erleichterten Finderin die freudige Mitteilung machen, dass "Elli" in Abbehausen bleiben darf. "Elli" war schon einmal verschwunden und wurde durch den Tiersuchdienst Wesermarsch nach zwei Jahren in Esenshamm gefunden. Die Besitzerin war sehr froh, merkte jedoch bald, dass das Tier sich zu Hause nicht mehr wohl fühlte und sich mit den anderen Katzen nicht mehr verstand. Im Juni verschwand "Elli" erneut. Erkannt hat die Finderin das Tier auf dem Foto eigentlich an den hervorstehenden Krallen des einen Hinterbeins. Alle Achtung - auf solche Kleinigkeiten achten die wenigsten Leute. Dann habe ich die Katze aus Rodenkirchen abgeholt und zu Dr. Gäßlein gebracht. Bei der näheren Untersuchung des Tieres konnten wir deutlich sehen, dass es ein Halsband getragen haben muss. Das Tier hat Flöhe und ist sehr dünn und ausgetrocknet. Auffällig ist ein getrübtes Auge. Wie gut, dass die Tests auf u.a. Katzenaids negativ ausgefallen sind denn es handelt sich um ein unheimlich liebes Tier. Leider ist es ohne Chip und Tätowierung. Wieder Zuhause angekommen, rief mich eine Frau an, der ein tätowierter, schwarzer Kater mit weißen Abzeichen zugelaufen ist. Das Tier sehe ich mir morgen vormittag an, bevor ich mittags wieder zur Arbeit muss. Und jetzt schicke ich noch die Fundmeldung der Rodenkircher Katze an Herrn Miek und gehe dann schlafen.
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20.10.2011- Artikel im Weserkurier
Im Weserkurier ist heute der Artikel über den Tiersuchdienst Wesermarsch erschienen. Eine Leserin aus Altenesch hat daraufhin per E-mail die Fundmeldung eines schwarzen Katers mit weißen Abzeichen geschickt, welcher am 01. Oktober zugelaufen ist. In Jade habe ich mir einen Fundkater angesehen, nachdem Sonja die Meldung an mich weitergeleitet hatte. Das Tier ist tätowiert aber leider kann ich die Zahlen nur teilweise entziffern. Es scheint schon lange unterwegs zu sein und ist sehr abgemagert, obwohl die Finder es bereits seit etwa vierzehn Tagen liebevoll aufpäppeln. Eigentlich wollte ich dann weiterfahren, um mir die Katze anzusehen, die in Barghorn an einer Tankstelle zugelaufen war. Da ich dort jedoch telefonisch niemanden erreichen konnte, bin ich statt dessen nach Rodenkirchen gefahren in der Hoffnung, die zugelaufene Katze dieses Mal dort anzutreffen, hatte jedoch wieder kein Glück. Leider ist das Bild des vermissten Katers aus Jaderberg noch nicht angekommen und auch das Bild des vermissten "Felix" aus Popkenhöge fehlt noch.
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19.10.2011- Labrador in Ovelgönne zugelaufen
Heute habe ich mit dem Jungen aus Großenmeer gesprochen, der mich gestern anrief weil ihm eine Katze zugelaufen ist. Das Tier ist am 17.10. an der Tankstelle in Barghorn zugelaufen. Ein Mitarbeiter der Tankstelle fragte den 11 jährigen, ob er das Tier haben möchte und der sagte natürlich nicht nein... Zuhause, mit der eigenen Katze, klappt das aber gar nicht. Morgen sehe ich mir das Tier an. Die Gemeinden Ovelgönne und Stadland meldeten mir einen zugelaufenen Labrador - Mix Rüden. Leider nicht kastriert, ohne Halsband und ohne Kennzeichnung treibt er sich seit gestern mittag dort herum. Heute vormittag war die Katze, die in Rodenkirchen zugelaufen ist, noch auf dem Grundstück. Als ich gegen 13 Uhr da war, ließ sie sich nicht blicken. Morgen versuche ich es noch einmal. Aus Jaderberg erreichte ich eine Vermisstenmeldung.Seit dem 16.10. wird dort er Kater "Flummi" vermisst. Er ist schwarz mit weißen Abzeichen und tätowiert in beiden Ohren. Ein Foto des Tieres wird mir noch per E-mail geschickt.
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18.10.2011- zugelaufene Katzen in Rodenkirchen und Kötermoor
In Rodenkirchen ist eine schwarz-weiße Katze oder Kater zugelaufen.Ich hoffe, dass ich mir das Tier mir morgen ansehen kann. Ein Junge aus Großenmeer hat auf meinen Anrufbeanworter gesprochen, dass ihm eine Katze zugelaufen sei. Am Abend habe ich ihn nicht erreicht. Ich versuche es morgen noch einmal. Eine Redakteurin des Weserkuriers hat angerufen. Wir haben uns eine ganze Zeit lang unterhalten denn sie möchte einen Artikel über den Tiersuchdienst Wesermarsch schreiben. In Kötermoor treibt sich seit dem Sommer ein schwarzer Kater auf dem Grundstück einer Familie herum. Bisher war er immer sehr scheu aber seit gestern lässt er sich anfassen.Nun wurde eine Tätowierung entdeckt, die jedoch sehr schlecht lesbar ist. Wir haben uns für Freitag verabredet, damit ich mir das Tier ansehen kann. Unser Mitglied Dirk hatte sich gestern mit der Besitzerin des vermissten Katers "Tommy" aus Seefeld getroffen. Er hat ihr die Stelle gezeigt, an der er glaubt, den Kater gesehen zu haben. Vielleicht hält er sich tatsächlich dort in der Näher auf und sie muss dort öfter mal rufen. Ich habe mit dem Mann telefoniert, der uns die beiden Katzen gemeldet hat, die in der Wangerooge Strasse in Einswarden beide am selben Tag verschwanden. Es war von einer Person die Rede, die zum Tierschutz gehört, jedoch nicht zum Tierschutzverin Wesermarsch. Das würde zu dem Mann passen, der dort mit der Falle gesehen wurde. Der ist mir bekannt, gab sich schon früher als Beauftragter der Stadt, des Tierheims und des Tierschutzvereins aus, hat aber überhaupt nichts mit Tierschutz zu tun.
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17.10.2011- unerlaubtes Einfangen von Katzen in Einswarden?
Der kleine schwarz-weiße Kater, der am 14.10. in Großenmeer zugelaufen war, ist wieder zu Hause. Die Finder hatten eine Meldung im Internet veröffentlicht und Zettel aufgehängt, worauf sich der Besitzer gemeldet hat. Unser Mitglied Dirk glaubt, gestern den vermissten Kater "Tommy" aus Seefeld gesehen zu haben. Heute nachmittag wollte er sich mit der Halterin treffen. Was dabei herausgekommen ist, weiß ich noch nicht. Die Frau aus Popkenhöge, die sich bei mir gemeldet, aber eine verkehrte Telefonnummer hinterlassen hatte, rief heute noch einmal an. Ich hatte ihre Adresse von der Gemeinde erfahren, hatte die Frau jedoch nicht angetroffen. Jetzt habe ich alle notwendigen Daten von ihr bekommen, damit wir ihren Kater "Felix" in die Vermisstendatei aufnehmen können. Ein Bild des Tieres wird mir noch geschickt. Eine Frau aus Butjadingen, deren Kater im Juli 2009 in Stollhamm verschwand, hat ihn auf unserer Homepage entdeckt. Das Tier war im Dezember 2009 in Burhave zugelaufen. Das Tier bleibt natürlich dort, wo es jetzt wohnt. Sie ist froh, dass er lebt und es ihm gut geht. Ungefähr eine halbe Stunde habe ich mit einem Mitarbeiter von Tasso telefoniert. 35 Registrierungen wurden über die Kennnummern abgeglichen. Einem Hinweis, dass jemand unerlaubterweise Katzen in Einswarden einfängt, gehe ich morgen nach. Gesehen wurde der Mann mit einer Katzenfalle vor etwa einer Woche in der Wangerooger Strasse. (Am 10.10. verschwanden dort ein roter Kater und eine braun-gestromte Katze).
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16.10.2011- und noch ein ruhiger Tag
Leider hat sich die Besitzerin des Minischweins "Pauline" nicht bei uns gemeldet, nachdem wir das Schwein eingefangen haben. Sie selbst war nämlich zu der Zeit in der Lüneburger Heide - und weil das ja ein wenig zu weit weg ist, um mal eben schnell nach Hause zu kommen, hatte die Tochter bei mir angerufen und um Hilfe gebeten. Ein Schwein einzufangen ist ja eigentlich nicht Aufgabe des Tiersuchdienstes und deshalb hatte ich eigentlich mit einem telefonischen Dankeschön gerechnet, zumal auch Carola alles hat stehen und liegen lassen. Mal abgesehen von unserer geopferten Freizeit sind ja auch Benzinkosten entstanden. Da hätte der Besitzerin, finde ich, zumindest ein Dankeschön gut zu Gesicht gestanden...
Schade, dass unsere Arbeit oft als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Wie sich das Ganze finanziert, darüber wird leider in den meisten Fällen nicht nachgedacht.
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14.10.2011- Schwein gehabt
Die dreifarbige Katze, die in Kleinensiel zugelaufen ist, gehört nach Rodenkirchen. Das Tier war zwar nicht gechipt oder tätowiert, hatte aber einen Namen und eine Telefonnummer auf der Innenseite ihres Halsbandes. Seit kurz nach dem Rodenkircher Markt wurde sie vermisst. Die Storchenstation Berne meldete einen jungen roten Fundkater. Leider ist das Tier weder kastriert noch gekennzeichnet. In Seefeld wird seit dem 12.10. der schwarz-weiße Kater "Tommy" vermisst, wie mir seine Besitzerin telefonisch mitteilte. Der Kater ist tätowiert. In Ellwürden habe ich mir eine sehr zutrauliche kleine Katze angesehen. Das Tier saß am Morgen auf der Fensterbank, ist 3 - 4 Monate alt und grau-getigert auf Weiß. Gegen Abend rief die Tochter der Besitzerin des Minischweins aus Waddens an."Pauline" wurde auf einem Nachbargrundstück gesichtet, wo sie sich den Bauch mit Äpfeln vollschlug. Carola und ich sind sofort hingefahren. Das Einfangen gestaltete sich als schwierig, denn "Pauline" ist ganz schön flink. Sie flitzte zwischen zwei Grundstücken hin und her. Mit vier weiteren Helfern gelang es, sie in eine Ecke und damit in den Kescher zu treiben, was ihr überhaupt nicht gefiel, wie sie uns lautstark zu verstehen gab. Nun ist "Pauline" wieder mit ihrem Bruder vereint.
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13.10.2011 - Minischwein in Waddens entlaufen
Ich, Heidi, bin wieder da! Jetzt bringe ich die Tagebucheinträge auf den neuesten Stand, danach muss ich so einiges sortieren. In Waddens ist am Nachmittag ein 10 Wochen altes Minischwein entlaufen. Um 18 Uhr hat sich die Besitzerin gemeldet. Ich bin mit Carola hingefahren, um bei der Suche zu helfen, wir hatten aber leider keinen Erfolg. Eine Frau aus Großenmeer rief an. Sie hat am 10.10. in Oldenbrok ein Katzenbaby gefunden. Eine Frau aus Stadland erfragte telefonisch die Adresse der Haustiertafel. Ihr Hund ist verstorben und sie hat noch Futter etc., welches sie gerne spenden möchte. Die Adresse der Frau aus Popkenhöge, die mir ihren Kater vermisst gemeldet, aber eine verkehrte Telefonnummer hinterlassen hat, habe ich von der Gemeinde Ovelgönne bekommen. Ich bin dort hingefahren, habe die Frau aber leider nicht angetroffen und nur eine Visitenkarte hinterlassen können. Ein Fundkater aus Stollhammer Deich, der zur tierärztlichen Untersuchung sollte, ist vor der Tierarztpraxis in Atens aus der Transportbox entwischt. Der Kater ist unkastriert, scheu und grau-getigert und in Nordenham natürlich völlig fremd. Abends bekam ich noch einen Anruf aus Kleinensiel. Dort hält sich seit etwa dem 10.10. eine dreifarbige Katze auf. Ich sehe mir das Tier morgen an.
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12.10. - immer noch... Nachtrag
Eine seit dem 11. Oktober in Atens vermisste Katze hat sich erfreulicherweise wieder eingefunden. Der Besitzer hatte sich am Vormittag bei Heidi gemeldet - am Nachmittag gab es Gott sei Dank Entwarnung.
Herr Kraft vom Tierheim hat angerufen - er wollte abgleichen, ob die verletzte Katze von der Langen Straße eventuell eine der in Einswarden vermissten sein könnte, die uns (und ihm) am 11.10. gemeldet worden waren. Aber für die Unfallkatze hatten wir die Besitzerin ja bereits gefunden. Es gab heute noch eine zweite Anfrage um Hilfe aus Ostfriesland, ebenfalls aus der Nähe von Wittmund; auch dort wird Heidi sich melden.
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12.10.2011 - NABU, NwZ, Kater zurück, Unfallkatze - Puzzlearbeit
Immer noch die Vertretung... Heute früh war Jens Milde von der NwZ bei mir; wir haben über Fundtiere, deren Rechtslage und auch über Kastration und Kennzeichnung gesprochen - mal sehen, was draus wird. Ich hatte zwei Telefonate mit Mitarbeitern des NABU Niedersachsen. Es ging um das Problem der Tauben im Nordenhamer Wasserturm und der ebenfalls der dort ansässigen Fledermäuse. Ich habe heut gelernt, das selbige ausgerechnet im September + Oktober ihre Paarungszeit haben... Und sie nicht in Winterquartiere umziehen, so lange es noch einigermaßen milde Außentemperaturen gibt und entsprechend genügend Insekten. Und dass man beim NABU Bat-Detektoren hat... damit kann man ihre Aktivitäten messen! Was es nicht alles gibt. Heidi hat heute von Dr. Urbich eine Katze gemeldet bekommen, die an der 'Langen Straße' in Nordenham einen Unfall gehabt hat und zu ihm gebracht worden war: Sie war tätowiert, aber die Entzifferung war ein echtes Teamwork-Puzzle. Heidi selbst hat einige Ziffern lesen können, Frau Kraft, zur selben Zeit mit einem anderen Fundtier bei Dr. Urbich, erkannte eine weitere Zahl - und Tochter Laura noch eine. Den Rest hat dann bei der Nachfrage TASSO selbst ergänzt - die Besitzerin konnte ausfindig gemacht und benachrichtigt werden. So muss das funktionieren - das Katzenschätzchen kann heute Abend wieder nach Hause. Nachdem ich die Telefonnummer des NABU-Mitarbeiters der Ortsgruppe Brake an Heidi weitergegeben hatte, hat sie sich mit ihm in Verbindung gesetzt - und festgestellt: Man kannte sich schon, damals war ein Bussard im Spiel... Jedenfalls wird tatsächlich noch in den nächsten Tagen eruiert werden, ob es Aktivitäten von Fledermäusen rund um den Wasserturm in Nordenham gibt. Apropos Wasserturm: Der Einsatz für die Tauben hat erste Früchte getragen. Ein regionaler Taubenzüchter war heute vor Ort, der einige der eingeschlossenen Tiere aus dem Turm befreien konnte. Bei dieser Aktion wurde noch ein zweites flugunfähiges Jungtier gefunden. Laut Aussage des Fachmanns dürfte es in wenigen Tagen soweit sein, dass auch diese zwei selbständig fliegen können, so dass man sie mit den anderen aus dem Turm verbannen wird. Der Eigentümer will, so hörten wir, die Tauben in keinem Fall wieder in den Turm lassen - obwohl diese dort seit 25 Jahren leben sollen, wie man uns gesagt hat, und der Turm auch in absehbarer Zeit wohl keiner anderen Nutzung zugeführt wird... Tja. Aber wenigstens konnten sie gerettet werden - die noch verbliebenen werden erstmal weiter versorgt und auch noch befreit.
Im Stadtpark (oder Stadtwald? - muss nochmal geklärt werden) ist heute ein junger, rot getigerter Kater gefunden worden. Der Kater "Tequila", der Heidi am 10. Oktober des Nachts um halb zwölf telefonisch als vermisst gemeldet wurde, ist gefunden worden! Sein Frauchen hatte heute bei ihrer erneuten Suche ein lautes Maunzen aus dem Nachbarsgarten gehört: "Tequila" war in der Garage eingesperrt gewesen und begrüßte seine Retterin begeistert - nun ist er wieder daheim. Eine Frau aus der Nähe von Wittmund/Ostfriesland hat eine Vermisstenmeldung geschickt - Heidi wird sich mit ihr morgen in Verbindung setzten. Morgen wird es keinen Tagebucheintrag und keine Aktualisierung der Meldungen geben - die Vertretung ist nämlich selbst weg. Heidi ist telefonisch erreichbar, aber webtechnisch passiert erst wieder am Freitagabend was. Hoffentlich gibt es einafch auch gar nichts zu berichten. Wär doch schön.
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11.10.2011 - Hund, Katze(n), Vogel...
Heute Morgen hatte ich die Angaben zur nächtlichen Meldung tatsächlich in der Post... Ach so, hier ist immer noch die Tagebuchvertretung: Silvia. Und auch die Tiersuchdienst-Mails laufen derzeit bei mir auf. Den vermissten Kater kann man in ein paar Minuten in der entsprechenden Rubrik finden. Als ich Heidi heute mal anrief, war sie gerade in Waddens: Eben kurz einen Hund zurückvermittelt, der ihr als Fundtier gemeldet wurde, während sie mit ihrem eigenen gerade spazieren war. Erfreulicherweise war der entlaufene Hund gechipt und registriert und es gab keine weiteren Probleme beim Herausfinden des Halters.
Außerdem gab es in Waddens noch etwas (weitaus unschöneres) zu tun: Ein sehr junger, grau getigerter Kater war von dort gemeldet worde, leider tot und von der Anruferin schon begraben. Heidi traf sich mit ihr, grub das von der Finderin auf 5 Monate geschätzte Tier wieder aus, um nach Kennzeichen zu suchen - leider vergebens, es stellte sich auch heraus, dass der kleine tote Kater nicht älter als 6-8 Wochen sein konnte. Aus Einswarden wurde uns das recht rätselhafte Verschwinden von zwei Katzen gemeldet. Rätselhaft, weil gleichzeitig. Beide gehören dem selben Halter, sind erst vor etwa 14 Tagen kastriert und tätowiert worden und urplötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Kater 'Cosmo' und Katze 'Baby' sind doch wohl niemandem ein Dorn im Auge gewesen...? Es passieren ja die seltsamsten Dinge. Heute sind die Bilder des am 7.10. gemeldeten Wellensittichs angekommen, der in Bardenfleth zugeflogen ist - inclusive Ringnummer und allen sonstigen Details.
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Noch immer der 10. Oktober
Heidi kriegt ihren neuen PC eingerichtet - niemand weiß, wie lange das dauert - also bin ich, Silvia, erst einmal wieder Vertretung. Die Langhaarkatze, die um den 8. August herum aus Rodenkirchen als Fundtier gemeldet worden, unter Vorbehalt erst einmal von der Finderin nach Varel vermittelt und dort seit dem 21. September vermisst wurde, ist gefunden worden! Das ist eine gute Nachricht...so auf den ersten Blick. Allerdings wollen jetzt plötzlich die Leute, die sie doch unbedingt mit nach Varel nehmen wollten, sie nicht mehr haben. Sie sei ja jetzt so schreckhaft... Und würde sich so oft übergeben... Nein, so ein Tier wollen sie nicht, deshalb haben sie die Katze jetzt erst einmal in die Garage gesperrt... Mir fällt da nichts zu ein. Oder doch, eigentlich schon, aber ich will ja nicht verklagt werden. Heidi hat mir noch um 20:30 Uhr mitgeteilt, ein besorgter Mann aus Berne hat angerufen. Sein Mopswelpe hat in eine Kröte gebissen und nun Schaum vorm Maul. Unsere Telefonnummer war die einzige, die ihm so schnell einfiel. Heidi hat ihm die Nummer von Dr. Urbich gegeben, das war die einzige, die ihr so schnell einfiel.
Sie kann ja keine medizinischen Ratschläge geben. Um 23:30 Uhr ein Anruf, der Heidi aus ihrem wohlverdienten Schlaf riss: Ein Mann aus Atens glaubte, seinen seit wenigen Tagen vermissten Kater auf der Hp erkannt zu haben. Der war es aber nicht. Sie hat gesagt, er möge ein Bild und Details schicken. Weil der(unkastrierte) Kater schon mal für ein paar Tage weg war, wollte er damit noch warten. Heidi hat gesagt: Nix da, wenn es so dringend war, dass Sie nachts bei mir anrufen, dann will ich die Meldung morgen haben. Wollte er tun. Mal abwarten.
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10.10.2011- Tauben, Tierschutz, Tageszeitung
Mit der Frau, die mich am 07.10. über eine weiße Katze informierte, die in Brake im Kiebitzring herumstromert, habe ich telefoniert. Ihr fällt das Tier nur an den Wochentagen auf, am Wochenende ist es nicht zu sehen. Sie wird es weiter beobachten und wenn sich der Zustand der Katze in irgendeiner Weise verschlechtert, wird sich die Frau wieder melden. Über die Ringstelle konnte ich den Züchter des Wellensittichs erfahren, der am 06.10. in Berne-Bardenfleth zugeflogen ist. Vom Züchter erfuhr ich, dass er den Vogel an Zoo Wolfskuhle in Weyhe verkauft hat. Das war im Jahr 2002. Das Zoo-Geschäft gibt es leider nicht mehr. Eine Frau aus Ovelgönne-Popkenhöge vermisst seit dem 06.10. ihren braun-getigerten Kater. leider hat sie mir eine verkehrte Telefonnummer auf den Anrufbeantworter gesprochen und über die Auskunft kann ich sie auch nicht finden. In Abbehausen ist ein Kater zugelaufen. Ich habe ihn mir am Nachmittag angesehen. Leider ist er mir gegenüber sehr scheu. Näher als zwei Meter komme ich nicht an ihn ran. Mit Herrn Milde von der NwZ und Herrn Heilscher von der KzW waren wir heute im Wasserturm, so konnten sie sich selbst ein Bild von der schrecklichen Situation der Tauben machen (siehe Eintrag vom 09.10.) Eine Anwohnerin und ihr Ehemann hatten auch bei der 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins um Hilfe gebeten. Wie der Ehemann mir erzählte, hätte die 1. Vorsitzende folgendes gesagt. Zitat:' Tauben wären ja keine Haus- sondern Wildtiere und dafür sei der Tierschutzverein nicht zuständig. Er möchte sich doch bitte an die Jagdbehörde wenden, die würden sicher was tun' Wildtauben fallen auch nicht in unseren Bereich der Rückvermittlung von Haustieren und trotzdem versuche ich zu helfen! Geht Tierschutz uns denn nicht alle an, egal, ob ein Haus- oder Wildtier in Not ist und egal, ob es alt und krank oder jung und schön ist? Es geht nicht immer nur darum, ob man durch eine Aktion neue Mitglieder gewinnt oder ob man ein Tier gut vermitteln kann. Nicht einmal Kosten entstehen! Zeit muss man investieren... und Mühe. Es ist nicht schön, auf Taubenscheiße herumzulaufen oder eine Treppe hinaufzugehen, deren Geländer voller Kot ist, vom Geruch mal ganz abgesehen... Diese Tiere sind in großer Not und wenn nicht geholfen wird, müssen sie dort oben im Turm elend verrecken! Es interessiert mich in dem Fall nicht, dass keines dieser Tiere einem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden kann! Kein niedliches Haustier ist... Nur eines weiß ich: Ich kann heute Abend beruhigter ins Bett gehen, denn ich habe geholfen, damit etwas in Bewegung kommt. Selbst die Herren von der Presse haben festgestellt, dass man sich eben nicht immer auf telefonische Auskünfte der Behörden verlassen darf, sondern es manchmal besser ist, sich vor Ort von der Richtigkeit der Auskünfte zu überzeugen. Ich habe auf der Internetpräsenz des regionalen Tierschutzvereins übrigens folgendes gefunden - das sollte vielleicht doch noch einmal überdacht werden: Tierschutzverein-Wesermarsch e.V. - Wir sind für ALLE Tiere da !!
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Was Heidi noch vergessen hat -
während sie sich im Wasserturm um das Überleben der Tauben kümmerte, rief der Besitzer der Nordenhamer Eisdiele am Markt bei mir an: Ein kleiner Kater sei hinter einem Kunden flink bei ihm hereinspaziert - ein freundliches, kleines und furchtbar dünnes Kerlchen. Selbst Katzenhalter, gab Herr P. dem sehr ausgehungerten Tier erstmal etwas zu Fressen: In Windeseile war eine ganze Portion verschwunden, sagte er mir. Wir vereinbarten, dass er das Katerchen erstmal bei sich behalten sollte, bis Heidi aus dem Wasserturm zurück war - damit gar nicht erst Langeweile an einem freien Sonntag aufkam, fuhr sie anschließend dorthin. Der schwarz-weiße Kater war leider, wie meistens, nicht gekennzeichnet, sonst wäre er schon wieder Zuhause.
Silvia
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09.10.2011- Tauben im alten Wasserturm sind eingesperrt
Heute habe ich noch einmal mit der Frau in Brandenburg telefoniert, die meinte, ihren Kater auf unseren Seiten erkannt zu haben. Wir sind jedoch nicht so recht voran gekommen denn wir haben keinen Waldkater-Mix, der im September gefunden wurde. Bei dem Kater, den eine Frau aus Großenkneten erkannt zu haben glaubte, handelte es sich leider nicht um ihr vermisstes Tier. Das Dach des alten Wasserturms in Nordenham wurde in den Tagen vor dem letzten Wochenende ausgebessert. Besorgte Anwohner meldeten sich daraufhin bei der unteren Naturschutzbehörde, der Polizei und der NwZ, denn in dem Gebäude suchen Fledermäuse und Tauben Schutz, bzw. haben dort ihr Zuhause. In der NwZ erschien daraufhin am vergangenen Samstag ein Artikel, in welchem die Anwohner beruhigt wurden, es sei eine Dachluke geöffnet, durch welches die Tauben aus dem Gebäude fliegen könnten. Eine Anwohnerin rief heute bei mir an. Sie schilderte mir, dass dort Tauben von innen gegen die Fenster fliegen würden. Sie hätte bereits die Polizei informiert, die ihr ebenfalls von der geöffneten Dachluke erzählte. Auch mit dem Tierschutzverein hätte sie gesprochen, wie mir die Frau berichtete, dort jedoch nur zur Antwort bekommen, sie 'solle das mal weiter im Auge behalten'. Genau das tut die Frau ja nun schon einige Tage, denn sie wohnt in unmittelbarer Nähe und kann die Augen von dem Drama, dass sich dort abspielt, nicht lasssen - selbst wenn sie wollte. Ich habe mich selbst davon überzeugt - von außen versuchen die völlig verstörten Tiere in den Turm hinein zu gelangen und von innen fliegen die eingeschlossenen Tauben gegen die Fenster. Auch ich habe noch einmal mit Polizei gesprochen und auch mir erzählte man von der geöffneten Luke und dass man den Turm auf keinen Fall besteigen dürfe, weil Einsturzgefahr bestünde. Die besorgte Nachbarin hatte inzwischen einen Schlüssel für die Eingangstür besorgt - vom Hausmeister, sozusagen. Natürlich dürfen wir den Turm nicht betreten und schon gar nicht ein Fenster öffnen... wir wollen ja nur mal einen Blick hineinwerfen.... Im Erdgeschoss saß eine ganz junge, noch flugunfähige Taube. In etwa 8 Meter Höhe befindet sich die erste Zwischendecke. Ins erste Geschoss gelangt man über eine stabile Metalltreppe. Dort oben befinden sich etwa sechs Tauben, die nirgendwo hinausfliegen können, denn alle Fenster sind verschlossen und lassen sich auch nicht öffnen. Besagte Dachluke befindet sich, wie der Name schon sagt, im Dach- aber dorthin gelangen die Tiere gar nicht. Um dorthin zu fliegen, müssten sie ins Dachgeschoss, das jedoch in völliger Dunkelheit liegt. Kein Vogel fliegt dort freiwillig hoch, wenn die rettende Freiheit hinter den Fenstern zu sehen ist! Außerdem müssten sie dann zuerst den Treppendurchgang finden... Natürlich haben wir den Tieren Futter und Wasser gebracht und morgen werden wir Weiteres in die Wege leiten.
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08.10.2011- es war ruhig
Dass in Rastede ein gelber Wellensittich entflogen ist, wurde uns per E-mail gemeldet. Wer weiß, vielleicht wird er ja in der Wesermarsch gefunden. Die Frau aus Brake, die gestern eine weiße Fundkatze gemeldet hat und die Frau aus Brandenburg, die meint, ihren Kater auf unseren Seiten erkannt zu haben, konnte ich heute telefonisch leider nicht erreichen. Ich versuche es morgen noch einmal.
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07.10.2011- Viele Meldungen und viele Anrufe
Am frühen Morgen rief eine Frau an, die eine tote Katze an der Martin-Pauls-Straße in Nordenham gefunden hat. Ich habe mir das Tier angesehen. Es handelt sich um einen rot-weißen, unkastrierten Kater. Das Tier ist nicht gekennzeichnet, trägt ein rotes Lederhalsband mit Nieten und Glocke, was jedoch nicht dazu beiträgt, den Besitzer zu finden. Eine Frau aus Großenkneten rief an. Sie meint, ihren vermissten Kater auf unserer Homepage erkannt zu haben. Es wurden Bilder verglichen und sie wollte sich auch bei Herrn Kraft melden, denn dort ist das Tier untergebracht. Sicher meldet sie sich, um zu berichten, ob es sich um ihren Kater handelt oder nicht. Mittags habe ich den kleinen Fundkater aus Achterstadt abgeholt, der mir am 05.10. gemeldet wurde. Ich hatte, wie berichtet, die Finderin gebeten, sich an den Tierschutzverein zu wenden. Dort bekam sie jedoch, so erzählte sie mir, eine recht unfreundliche Abfuhr. Nach Absprache mit Herrn Miek von der Gemeinde Stadland, habe ich das fünf Wochen alte Katerchen zu Dr. Gäßlein nach Brake gebracht, wo es versorgt wird und hoffentlich schnell ein neues Zuhause findet. In Achterstadt treibt sich seit ein paar Wochen außerdem noch ein grau-getigerter, unkastrierter Kater herum, von dem niemand weiß, wohin er gehört. Dann musste ich zur Arbeit. In dieser Zeit rief eine Frau aus Brandenburg an, die glaubt, ihren vermissten Kater auf unseren Seiten erkannt zu haben. Ich telefoniere morgen einmal mit ihr. In Brake, im Kiebitzring, stromert seit ein paar Tagen eine kleine weiße Katze herum, wie eine Anruferin berichtete. Auch mit ihr werde ich morgen noch einmal telefonieren, um Genaueres zu erfahren. Eine fremde Katze hatte eine Familie aus Nordenham im Keller, wie ich erfuhr, als ich meinen Anrufbeantworter abhörte. Als ich zurück rief, war das Tier aber schon wieder draußen. In Berne-Bardenfleth ist gestern ein blau-weißer Wellensittich zugeflogen. Der Vogel ist beringt, ein Bild wird mir zugeschickt und der Finder versucht, die Ringnummer abzulesen. Das reicht auch für heute.
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06.10.2011- Zwei tote Katzen, einen Besitzer ermittelt
Heute habe ich die Aushänge mit den neuen Fund.-und Vermisstenmeldungen für die Litfasssäule im E-Center Nordenham fertiggestellt und aufgehängt. Die Polizei Nordenham informierte mich, dass heute früh in Blexen an der B 212 eine Katze angefahren wurde und am Unfallort verstorben ist. Ich habe mir das Tier angesehen. Dank der Tätowierung und Registrierung konnte ich die Besitzerin ermitteln. Am Telefon erzählte sie mir, dass sie das Tier nicht holen könne, weil ihr Mann mit dem Auto zur Arbeit gefahren sei und ihre Tochter gleich von der Schule käme. Sie hat so geweint. Ich habe die tote "Amy" dann in mein Auto gelegt und nach Hause gebracht. In Rodenkirchen habe ich mir heute die tote Fundkatze angesehen, die ein Junge in einem Gebüsch gefunden hatte. Wie lange das Tier dort schon liegt, kann ich nur raten : Wochen.... mindestens... Gefunden habe ich es zuerst gar nicht, aber plötzlich bekam ich einen üblen Geruch in die Nase, dem ich gefolgt bin. Ich konnte das, was da lag, zuerst gar nicht als Katze identifizieren. Erst bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass das Tier, welches sich nah an einen Baum zwischen aus dem Boden wachsenden Sträuchern gelegt hatte, tatsächlich eine Katze war. Eigentlich war es nur noch ein sich durch Maden bewegendes Fell. Die Fellfarbe war rot-getigert, das konnte ich noch am einigermaßen gut erhaltenen Schwanz erkennen. Eine Tätowierung konnte ich an den mumifizierten Ohren nicht mehr finden. Einen Chip auch nicht - der kann aber auch in das Tier hineingefallen sein. Ich wolle es nicht zu sehr bewegen, da ich sowieso schon Schwierigkeiten dabei hatte, kleine Äste und Knochen auseinander zu halten. Ich habe die Katze vorsichtig aus dem Gestrüpp gezogen um die Stelle, wo sie gelegen hatte, nach einem Chip abzusuchen. Dabei hatte ich wirklich Angst, dass sie mir ganz auseinanderfällt. Das Tier lag auf der linken Seite und von der war nicht mehr viel übrig. Die Hoffnung, der Chip läge vielleicht unter dem Tier auf dem Boden, erfüllte sich leider nicht. Nachdem ich alles untersucht hatte, was noch zu untersuchen möglich war, habe ich die Katze wieder an den Baum gelegt und bin in mein Auto gestiegen. Eigentlich wollte ich an meinem Arbeitsplatz noch einen Kaffee mit den Kollegen trinken, aber dieser Geruch von Verwesung haftete so übel an mir, das konnte ich niemandem zumuten - außer Silvia. Da gab es noch einen Cappuccino. Vielleicht vermisst ja jemand seit einiger Zeit seine Katze im Bereich Rodenkirchen-Hartwarden.
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05.10.2011- Totfund in Rodenkirchen
Am Vormittag habe ich mir den Fundkater in Ellwürden angesehen. Es handelt sich tatsächlich um dasselbe Tier, welches ich mir bereits im August bei einer anderen Familie angesehen habe. Anschließend bin ich zu unserem Mitglied Birgit gefahren, um ihr endlich das Chiplesegerät vorbei zu bringen und ein paar Dinge mit ihr zu besprechen. Nun kann ihre Arbeit im Tiersuchdienst Wesermarsch beginnen. Aus Ovelgönne-Rüdershausen wurde mir eine Fundkatze gemeldet, die unter dem Carport ihre Jungen bekommen hat. Bei genauer Nachfrage erfuhr ich dann jedoch, dass die Jungen bereits so alt sind, dass sie alleine fressen - und die Mutterkatze schon den dritten Winter dort ist und die Familie sie auch gerne behalten möchte. Vom seinerzeit zugelaufenen Muttertier wollte man mir eigentlich heute ein Bild schicken, aber leider ist es bisher nicht angekommen. Es ist ja durchaus möglich, dass die Katze schon lange vermisst wird. Morgen werde ich dort noch einmal anrufen. In Achterstadt ist ein ca. 4 Wochen altes Katzenbaby zugelaufen - die Altersangabe hat mir die Finderin durchgegeben. Ich habe die Frau gebeten, sich beim Tierschutzverein zu melden, denn wir werden den Besitzer dieses Tieres nicht finden - wenn eine so junge Katze verschwindet, melden sich die Leute sofort oder gar nicht... oder aber die Mutter hat die Jungen irgendwo ohne Obhut zur Welt gebracht. Und auch dann meldet sich niemand. In Rodenkirchen hat ein Junge beim Spielen in einem Gebüsch eine tote, rot-getigerte Katze gefunden. Er hat seine Mutter informiert, die mich anrief. Ich sehe mir das Tier morgen an. Und nun noch ein paar Grüße an meine beiden lieben Kolleginnen Anja und Sarah, die heute Nachtdienst haben und sicher im Tagebuch lesen. (Und darüber hoffentlich unsere Patienten nicht vergessen ;-)
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04.10.2011- Fundkater in Neustadt und so dies`und das
Eine Frau aus Jade rief an. Sie hat seit mehreren Wochen die Katze ihrer Freundin in Pflege. Aus diversen Gründen kann die Freundin das Tier jedoch nicht zurück nehmen. Nun wird eine neue Bleibe für das Tier gesucht. Da die Frau bereits alle mir bekannten Stellen angerufen hat, konnte ich ihr nicht weiterhelfen. Ich erfuhr von Herrn Kraft, dass das Frettchen, welches am 01.10. in Brake zugelaufen war, gechipt ist. Über Tasso wurde die Züchterin ermittelt, die in Osnabrück wohnt. Sie sieht nun in ihren Unterlagen nach, an wen sie das Tier vermittelt hat. In Ovelgönne-Neustadt ist am 01.10. ein getigerter Kater mit weißen Abzeichen zugelaufen. Der Kater ist nicht kastriert, ohne Kennzeichnung und sehr, sehr verschmust. Aus Abbehausen wurde mir eine schwarze Fundkatze oder Kater gemeldet. Ich vermute, dass es sich um dasselbe Tier handelt, welches am 27.08. schon einmal einer anderen Familie in Ellwürden zugelaufen und dann wieder verschwunden war. Ich sehe mir das Tier morgen früh an. Der Besitzer des Frettchens wurde ermittelt, wie mir Frau Kraft mitteilte. Jedoch gäbe es noch, so schrieb sie, ein paar Merkwürdigkeiten. Aus Ruhwarden wurde Silvia ein vermisster Hund gemeldet. Glücklicherweise fand sein Besitzer ihn dann doch wieder. Der in Brake zugeflogene Nymphensittich ist leider nicht beringt, wie Dr. Gäßlein mir mitteilte.
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